Der Fremde von Catron by Hans Kneifel

Der Fremde von Catron by Hans Kneifel

Autor:Hans Kneifel [Kneifel, Hans ]
Die sprache: deu
Format: epub
Tags: Das Kosmische Schachspiel, Perry Rhodan, Science Fiction
Herausgeber: Pabel-Moewig Verlag GmbH
veröffentlicht: 1973-11-23T01:00:00+00:00


4.

„Verdammt, Rhodan!" meinte Heltamosch knapp und sah die Kontrollen seines Kampfanzugs durch. „Es wird immer gefährlicher. Torytrae ist noch immer auf Ihren Fersen."

„Sie sagen es, Mato Pravt. Aber er wird uns auch helfen."

Rhodan blickte aus der offenen Schleuse und sah, wie sich das Schiff in den Verteidigungszustand versetzte.

„Zunächst wird er über die Galaxis Catron recherchieren. Ich erwarte von ihm einige ausgesprochen förderliche Hinweise. Und er wird auch bei unserer Sendung dabei sein. Er ist fair und steht auf der Seite der Wahrheit."

Sie wandten sich ab, um den Weg in das schnellste Beiboot zu finden.

„Aber auch wir stehen auf der Seite der Wahrheit."

Rhodan stimmte zu.

„Das ist es, was ich sagen wollte. Gehen wir, um den Sender zu erobern!"

Sie verschwanden im Innern des Schiffes. Sie hatten alles so gut geplant, wie es ihnen möglich war. Heltamosch und seine Freunde setzten sich in die Steuerkanzel des ersten Beiboots, das unverzüglich startete. Nacheinander verließen die Boote die Hangarschleusen. Zehn Stück schwebten einige Sekunden neben dem Schiff, dann stiegen sie lautlos höher und schlugen den direkten Kurs zum Sendegebäude ein. Der Bau war einer von vielen, die riesengroß und mit weißen Fassaden in den Himmel strebten. Die schalenförmigen Antennen waren bereits auf den Schirmen zu erkennen.

„Vielleicht kommen wir ohne Kampf dorthin!" bemerkte Heltamosch.

„Das ist unwahrscheinlich!" erwiderte Gayt-Coor.

„Die Extremisten verfügen über Raumschiffe und haben nur auf uns gewartet."

„Wir sollten schneller fliegen!" warf Zeno ein, der aufmerksam die Landschaft musterte, die rasend schnell unter ihnen vorbeizog. Überall wurde gekämpft. An vielen Stellen, das zeigten die Vergrößerungsschirme, befanden sich Geschütze und feuerten auf Gebäude oder auf hastig errichtete Stellungen.

Zweifellos kämpften Extremisten gegen Reformer, aber welche Partei siegte oder sich verteidigte, das war nicht auszumachen.

Die ersten Kilometer kamen die zehn Beiboote, die in einer weit auseinandergezogenen Staffel flogen, gut voran. Aber dann schien man sie entdeckt zu haben.

„Schutzschirme aktiviert? Auf allen Booten?" schrie Heltamosch ins Mikrophon. Die Bestätigung kam.

„Wir schießen nur in Notwehr zurück. Gefechtsstationen einsatzbereit?"

„Einsatzbereit!"

Zwischen den Raumhafen und dem Stadtrand befand sich ein Stück rostbraune Wüste. Das Zentrum dieses leeren Landes war frei, aber die Stadt wucherte auch hier aus. Überall sah man Baumaschinen, die sich aber nicht bewegten. Im Felsboden klafften schwarze Löcher. Baumaterial lag in riesigen Bergen umher. Plötzlich blitzte es zwischen den Maschinen und den Stapeln aus Platten auf. Gleichzeitig erschütterte ein schwerer Schlag das erste Beiboot.

„Es geht los!" kommentierte Rhodan leise und schnallte sich an.

Dröhnend entluden sich die Geschütze des Bootes. Die Formation der Beiboote löste sich auf. Die Einheiten an den Flanken änderten ihre Geschwindigkeit und ihren Kurs und jagten in weiten Spiralen abwärts. Ununterbrochen bellten ihre Bordgeschütze auf und zogen Kraterspuren in das unbebaute Land.

Ein Raumkreuzer näherte sich aus der Richtung des Gebirges.

„Entweder ist es ein Schiff Akolte-Tuns, oder wir müssen flüchten!" rief Rhodan. Er erkannte, daß ein einziger Treffer dieses Schiffes ihr Boot trotz der Schirme in einen radioaktiven Nebel verwandeln konnte. Das Schiff näherte sich, unterflog die Beiboote und zog einen weiten Kreis über der Wüste. Es wurde heftig angegriffen.

Eine Bildplatte sprang an.

„Hier Kommandant Tolmynsch", dröhnte eine Stimme.

Sie sahen einen Mann im Kampfanzug, dessen Helm geöffnet war.



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